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Eine Jugendkunstschule für Arnsberg, Meschede und Sundern
Einen Ort der Möglichkeiten schaffen, Platz zum Ausprobieren machen, mit fachlicher Begleitung, ohne Leistungsdruck: Die Städte Arnsberg und Meschede möchten mit der Gründung einer interkommunalen Jugendkunstschule die kulturelle Bildungslandschaft vor Ort weiter ausbauen. Ziel ist durch die Vernetzung von Künstlerinnen und Künstlern vor Ort, Angebote der kulturellen Jugendarbeit zu schaffen. Die Projektleitung liegt bei einer erfahrenen und in der Region erfolgreichen Einrichtung: Die Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. aus Schmallenberg unter Leitung von Beate Herrmann unterstützt die Teams in der Gründungsphase. Flankiert wird diese Arbeit durch die jeweiligen Kulturbüros der Städte.
im Frühjahr 2026 baut sich modellhaft das Programm unter aktiver Beteiligung der Künstlerinnen und Künstler auf. Im Mai hat das Team Sundern die Arbeit aufgenommen, im Mai folgt Meschede und im Juni beendet Arnsberg dern Eröffnungsreigen. Interessierte Künstlerinnen und Künstler aus den genannten Städten (aber auch aus der näheren Umgebung), die sich vorstellen können, beim Programm einer künftigen Jugendkunstschule mitzuwirken, sind herzlich eingeladen, sich bei der Jugendkunstschule kunsthaus alte mühle e.V. unter Tel. 02972 98 94 216 bzw. per E-Mail an post@jugendkunstschule.info zu melden.
Das Projekt wird von 2025 bis Ende 2027 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von Regionales Kultur Programm NRW (RKP) gefördert und unterstützt durch den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. Die Städte Arnsberg und Meschede tragen knapp ein Drittel der Kosten als Eigenanteil. Koordiniert wird das Projekt vor Ort von Kirsten Minkel vom Kulturbüro der Stadt Arnsberg und Anne Wiegel vom Fachbereich Generationen, Bildung und Freizeit der Stadt Meschede, die damit ihre enge Zusammenarbeit in verschiedenen Kulturbereichen ausbauen und stärker sichtbar machen möchten. Ziel ist die Einführung eines gemeinsamen Programms der kulturellen Bildung, das als Gesamtkonzept auf den erforderlichen Kriterien einer Jugendkunstschule im Sinne der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/ Jugendkunstschulen NRW e.V. basiert und langfristig in ein Trägermodell überführt werden soll.
Gefördert durch